Geschichte

Den Anstoss zum Bau unserer Kirche in Buchs gab der Bevölkerungszuwachs, hervorgerufen durch die Industrialisierung in den Fünfzigerjahren. Bis dato war der sonntägliche Gang zur Kirche St. Peter und Paul und die Bindung zur Pfarrei Aarau ganz normal.

Anfangs der Sechzigerjahre erreichte jedoch die Zahl der ansässigen Katholikinnen und Katholiken in Buchs ein Ausmass, das eine eigene Pfarrkirche erforderte. Denn wo sich Zentren gesellschaftlichen Lebens bilden, wo sich Menschen tagtäglich begegnen und wo Kinder die Schule besuchen, dort muss auch die Kirche präsent sein. Aus diesen Gründen wurde mit der Planung der Kirche Buchs begonnen. Meilensteine dieses Projekts waren: Die Bewilligung des Neubaus durch die Kirchgemeindeversammlung am 22. Juni 1964, der feierliche Spatenstich am 12. September 1965, die Glockenweihe am 2. Juli 1967 und tags darauf der Glockenzug durch Schülerinnen und Schüler aus Buchs.

Der Bau der Kirche wurde dem bekannten Architekten Hanns A. Brütsch aus Zug übertragen. Am 24. September 1967 weihte schliesslich der Diözesanbischof Dr. Franziskus von Streng in einem feierlichen Gottesdienst die Kirche St. Johannes dem Evangelisten. Damit hatte sich nach Suhr auch Buchs von der Mutterkirche in Aarau gelöst.

Die ersten acht Jahre leitete Pfarrer Josef Jenny die Geschicke unserer Pfarrei. Auf ihn folgte Pfarrer Walter Meier. Nach seiner Tätigkeit blieb die Stelle der Pfarreileitung vorerst vakant. Im August 1992 wurde das Ehepaar Niklaus (Diakon) und Christina (Seelsorgerin) Baumgartner mit der Leitung beauftragt. Am 30. Juni 2012 wurden die Beiden pensioniert. Am 1. Oktober 2013 hat Diakon Marco Heinzer die vakante Stelle der Pfarreileitung übernommen.

Die Johanneskirche ist durch seinen hochragenden Turm von weitem her sichtbar. Der schlichte Innenraum verbindet durch seinen Aufbau, der die Gottesdienstbesucher um den Altar gruppiert, zu einer Gemeinschaft. Eine, mit einer verschiebbaren Glaswand abtrennbare, Werktagskapelle dient für Gottesdienste im kleineren Kreis sowie für verschiedene meditative Angebote.

Auch die vielen Räume im Untergeschoss bieten die Gelegenheit zu mannigfacher Begegnung und sind für verschiedenste Anlässe und Feste geeignet.


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